41% Stimmenzuwachs! RCDS FU trotz starken Gegenwinds im grandiosen Aufwind

Die Wahlen zum StuPa sind vorbei – und wir, der Ring Christlich-Demokratischer Studenten an der FU Berlin, gehen ganz klar als einer der wenigen Sieger hervor! Mit 134 Stimmen und einem unglaublichen Zuwachs von 41 % im Vergleich zum Vorjahr stellen wir nun mit 3 Plätzen zusammen mit der FSI*OSI und der FSI Koser Nostra die drittgrößte Fraktion.

Doch das ist keine Selbstverständlichkeit. So wurden wir während des Wahlkampfes immer wieder von vermeintlich demokratischen Listen durch zielgerichteten Vandalismus sabotiert: Unsere Plakate wurden abgerissen, übertackert, überklebt. An dieser Stelle möchten wir für die „Verschönerung“ unserer Plakate einen herzlichen Dank an die „Grüne Alternative Liste“, die „queerfeministische frauenlesbentrans*liste“, „Semtix- Die Liste für’s Semesterticket“ und an die „FSI*OSI“ ausrichten. Ohne euch wäre unser toller Wahlerfolg nicht möglich gewesen!

Nun, Spaß beiseite. Solche Verhaltensweisen an den Tag zu legen, ist eine Schande und an Demokratiefeindlichkeit nicht zu überbieten Jede andere Ansicht wird mit äußerster Aggressivität bekämpft und es wird nicht einmal vor schlimmsten Verleumdungen Halt gemacht: Den extremsten Gang unter die Gürtellinie leistete sich die „Antifaschistische Linke Liste“, die ein Plakat mit einem „Hier wurde Nazi-Propaganda überklebt“-Sticker beklebte. Hier ist die Grenze eines hochschulpolitischen Wahlkampfes deutlich überschritten!! Uns nur aufgrund unserer nicht-linken Einstellung in eine rechtsextremistische Ecke zu stellen ist an Dreistigkeit nicht zu überbieten. Wir fühlen uns persönlich angegriffen, zumal viele unserer Mitglieder einen Migrationshintergrund haben und daher schier fassungslos sind, was sich die Antifa hier leistet.
Leider ließ auch nach den Wahlen der Angriff auf uns nicht nach. Die FSI Wiwiss verkündete :„Drei Sitze für den RCDS sind ein klares Zeichen dafür, dass die Wähler*innen zukünftig noch besser darüber informiert werden müssen, was sie da genau wählen. […]“

Untermauert wurde die These damit, dass der RCDS an der TU vor 2008 Unheil angerichtet haben soll, es unser Ziel sei, den AStA abzuschaffen und wir keine Inhalte hätten. Auch das ist schon wieder eine unglaublich dreiste Verdrehung der Realität. Zum anderen ist es total unlogisch und schlicht falsch, dass wir uns als Hochschulgruppe dafür einsetzen würden, die studentischen Vertretungen zu beseitigen – wir sägen nicht am eigenen Ast! Auch das letzte Argument erübrigt sich, wenn die anderen Listen einfach mal unseren Flyer gelesen hätten, in dem wir ausführlich unser praktisch orientiertes, die Belange der Studenten einbeziehendes 5-Punkte-Programm dargestellt haben. So sieht man wieder deutlich, wie uns die anderen Listen systematisch versuchen zu zerstören, nur weil wir andere ideelle Vorstellungen verfolgen.
Ihr seht, es gibt viel Nachholbedarf in Sachen Demokratie an der FU. Ihr könnt euch darauf verlassen, dass wir uns nicht einschüchtern lassen, sondern alles in unserer Macht Stehende tun werden, um etwas zu verändern!

Wir werden euch während der Legislaturperiode auf dem Laufenden halten und versprechen, unsere Inhalte einzubringen und zur Diskussion zu stellen. Diese vertrauensvolle Aufgabe legen wir in die Hände unserer 3 motivierten Parlamentarierinnen: Tamara Rudinac (20, Jura), Katharina Holeczek (20, Politikwissenschaft)und Nóra Szabó (23, Politikwissenschaft). Wir danken an dieser Stelle noch einmal allen Wählern und Unterstützern, die unseren kraftvollen Wahlkampf mit einem super Ergebnis abgerundet haben. Euer Vertrauen ist uns viel wert!

Euer RCDS FU Berlin

Der Wahlkampf geht los!

Mit einer breit aufgestellten und motivierten Truppe und vielen vielen Kandidaten starten wir nun in die heiße Phase des Wahlkampfs! Nachdem gestern bereits fleißig plakatiert wurde, geht es uns ab heute darum, unsere Kommilitonen davon zu überzeugen, wieso der RCDS FU die bessere Alternative zu den meistens linken Fachschaftsinitiativen und den vielen ideologisch zutiefst verbohrten zur Wahl stehenden Listen ist.

Unsere Wahlkampftruppe!

Wer sich im letzten Jahr eine Sitzung des Studierendenparlaments (StuPa) anschaute, bekam ein theatralisch anmutendes, aber aufgrund der Ernsthaftigkeit einiger Wortmeldungen zutiefst trauriges Spiel zu sehen. Nicht nur, dass das StuPa mit der Mehrheit der AStA-tragenden Gruppen und Splitterlisten der Antifa(!) Gelder genehmigt hat, auch legten die meisten „Parlamentarier“ Wert darauf, möglichst nicht fotografiert oder überhaupt erkannt zu werden. Es ist aber irgendwo auch verständlich: Wenn man von Studenten gewählt wird und dann ideologisch durchsetzte Debatten, wer denn nun eigentlich linker und gerechter sei, führt, will dabei natürlich von der Wählerschaft nicht erkannt werden.

Mit einer Wahlbeteiligung von um die 10% ist das Studierendenparlament im letzten Jahr ohnehin nicht ausreichend legitimiert gewesen. Daher liegt es uns vom RCDS FU vor allem am Herzen, dass möglichst viele Studenten sich die kleine Mühe machen und ihre Wahlurne aufsuchen. Denn wir alle sind dabei gefragt, den studentischen Gremien, vor allem aber dem Studierendenparlament als Vertretung aller Studenten, ihr Gesicht und ihre Legitimation zurückzugeben – wir alle müssen wählen gehen!

Dabei ist auch in diesem Jahr der RCDS FU die Stimme für echte Transparenz innerhalb der studentischen Gremien, wir wollen ein selbstbestimmtes, nicht von Gender-Veranstaltungen dominiertes Studium ermöglichen und unseren Kommilitonen den Berufseinstieg durch eine stärkere Kooperation mit der Wirtschaft erleichtern. Wir werden das Sprachenangebot auch für Staatsexamensstudenten öffnen und einen Ausweis für alle Aktivitäten, wie dies an der TU und der Uni Potsdam normal ist, schaffen!

Wir haben einen neuen Vorstand!

Wir haben frohe Botschaft zu verkünden!
Die Mitglieder des RCDS FU versammelten sich am 14. Mai 2013 zu einer ordentlichen Mitgliederversammlung und wählten einen neuen Vorstand! Vorsitzender ist nun Julian Senders vom Fachbereich Rechtswissenschaften!

Die Wahlergebnisse demonstrieren, dass der RCDS FU eine einheitliche Linie verfolgt und sich mit Personalstreitigkeiten nicht aufhalten will! Der neu gewählte Vorstand setzt sich nun wie folgt zusammen:

Vorsitzender – Julian Senders
Stellvertreter – Kristina Dehe und Daniel Gawek
Schatzmeisterin – Katharina Holeczek
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit– Tamara Rudinac
Schriftführer – Dorian Rudinac
Beisitzer – Dawid Kalata und Sergey Trishin

Ehrenvorsitzender – Dimitar Keranov

Der bisherige Vorsitzende Dimitar Keranov wird sich in Zukunft noch stärker seiner wichtigen Arbeit als Internationaler Sekretär des RCDS-Bundesverbandes widmen können. Er wird aber auch uns als Ehrenvorsitzender erhalten bleiben und den RCDS weiterhin genauso ausgezeichnet nach außen vertreten. Wir danken ihm alle für das erstaunliche Engagement, welches er seit Jahren an den Tag gelegt hat und mit dem er den RCDS FU durch schwierige Phasen hinweg zu dem gemacht hat, was er heute ist.

Viel Freude bereiteten uns an diesem Abend auch die Gäste. Silvie Rohr, die stellvertretende Bundesvorsitzende des RCDS hielt ein Grußwort, ihre motivierenden Worte fanden unter den Mitgliedern sofort Anklang. Ebenfalls waren wir darüber erfreut, dass die Landevorsitzende des RCDS Nordost, Franziska Dezember, die Versammlungsleitung übernahm und uns nochmals die Unterstützung des Landesverbandes zusicherte. Ebenso anwesend waren auch Nils Hansen vom RCDS TU und Andreas Henseler vom RCDS HU. Auch die Beiträge von Marc Krüger, Vorsitzender der Schüler Union Spandau und Eva Majewski, Vizevorsitzende der European Democrat Students, haben den Abend abgerundet. Wir möchten uns an dieser Stelle recht herzlich bei allen Gästen und Mitgliedern bedanken!

Wir freuen uns darauf, gemeinsam als Team des RCDS FU ein spannendes neues Jahr anzugehen und den laufenden Aufwärtstrend mit großer Motivation fortzusetzen. In dieser Konstellation haben wir dazu die nötige Kraft!

Es ist uns ein großes Anliegen, unsere Arbeit an der FU zu verstärken und die Interessen der Studenten bodenständig und pragmatisch zu vertreten. Wir dürfen nämlich nie vergessen, für wen wir als Hochschulgruppe existieren und von wem wir die Legitimation unseres Daseins ableiten: Nicht die Durchsetzung eigener Interessen steht im Mittelpunkt, sondern die pragmatische, bodenständige Vertretung der Studentenschaft an der Freien Universität Berlin ohne ideologische Verblendetheit und starre Dogmen.

Wir können es nach diesem Tag kaum erwarten, endlich loszulegen!

Auf geht’s an die Arbeit!

Erklärung zum Minijob-Vorstoß der Grünen

Wie man den Medien entnehmen kann, schlägt Katrin Göring-Eckardt von den Grünen vor, schon Einkommen ab 100 Euro zu versteuern, somit also die Minijob-Grenze von 450 auf 100 Euro herunterzusetzen.

Der RCDS FU Berlin will an dieser Stelle seine Verärgerung über den jüngsten Vorstoß der Grünen, die monatliche Verdienstgrenze bei Minijobs auf 100 Euro herunterzusetzen, zum Ausdruck bringen.

Die Folgen für Studenten sind absehbar. Der Vorsitzende des RCDS FU Berlin, Dimitar Keranov, erklärt dazu:

“Studentische Hilfskräfte, die zum Beispiel auch das Tutorienprogramm an vielen Fachbereichen aufrechterhalten, würden für die Universitäten viel teurer werden. Dies würde zwangsläufig negative Auswirkungen für die Qualität der Lehre nach sich ziehen. Die Grünen haben auch nicht bedacht, dass den Studenten auch im Allgemeinen die finanzielle Grundlage für ihr Studium genommen wird, da viele Studenten ihr Studium im Wesentlichen über Minijobs finanzieren. Gravierend wäre eine solche Regelung für alle die, die nicht von ihren Eltern unterstützt werden können und keinen BAföG-Anspruch haben. Dies kann nicht im Interesse vernünftiger Studentenpolitik sein. Der Vorstoß zeigt wieder einmal, wie realitätsfern die Politik der Grünen ist und wie verheerend ihre Folgen auch für Studenten sein können.“

Kleiner Nachtrag zum Wahlkampf im Januar 2013

Wir vom RCDS FU müssen unsere Wahlplakate- und Flugblätter ja nie selbst abmachen oder beseitigen, das erledigt sich dank der helfenden Mitarbeit zahlreicher politischer Gegner und ihrer Sympathisanten etwa eine halbe Stunde nach dem Aufhängen von selbst. Die Zuverlässigkeit und Schnelligkeit, mit der jegliches Material der politisch Andersdenkenden (also: von uns) beseitigt wird, ist fast schon unheimlich. In diesem Sinne ein herzliches Danke!

Dieses Wahlplakat der Grünen Alternativen Liste hängt nun schon fast zwei Monate nach den Wahlen auf dem Weg zum Fachbereich Rechtswissenschaft in der Gegend rum und wirbt für die richtige politische Idee. Ist dies eine Strategie, um sich nächstes Jahr das Plakatieren zu sparen?
Die Grüne Alternative Liste bezeichnet sich selbst unter anderem als ökologisch.

Wie steht es um die Glaubwürdigkeit der Grünen Alternativen Liste, wenn sie ihre Wahlplakate nach der Wahl nicht abmacht und sie, auch zusammen mit dem Kunststoff-Kabelbinder, der Natur überlässt?

À propos:

Wie steht es eigentlich um die Glaubwürdigkeit von Listen, die betont „umweltfreundlich“ sind und es trotzdem nicht scheuen, ihre Flugblätter direkt an die Bäume, ja in die Baumrinden zu pinnen?

Die ehrliche Beantwortung sei jedem, aber auch jedem, und zwar egal welcher politischer Couleur, selbst überlassen.

Euer RCDS FU-Team