FURIOS veröffentlicht Interview mit unserem Vorsitzendem

Im Rahmen der Diskursion um die Zivilklausel veröffentlichte die Furios in diesem Zusammenhang ein kurzes Interview mit unserem Vorsitzendem Julian Senders. Gleich danach reichte das Campus-Magazin auch noch einen ausführlichen Kommentar nach.

 

Interview mit Julian Senders:

„Die Trennung ist willkürlich“ – Furios Online

Kommentar von Florian Schmidt:

„Im Zweifel für die Freiheit“ – Furios Online

„Feministisch Sprachhandeln“ – Geldverschwendung im Namen der Gleichstellung

Zum neuen Vorstoß der Arbeitsgruppe „Feministisch Sprachhandeln“ an der Humboldt-Universität zu Berlin, welcher unter anderem einen Leitfaden zur gendergerechten Sprache umfasst, erklären wir:

„Den auf der Internetseite der AG ‚Feministisch Sprachhandeln‘ an der HU Berlin (www.feministisch-sprachhandeln.org, letzter Aufruf: 23.04.2014) veröffentlichten Leitfaden können wir als junge Studenten praktisch nicht ernst nehmen. Dort werden Vorschläge geliefert, die zu einer diskriminierungsfreien und geschlechter- bzw. gendergerechten Sprache führen sollen.

Dabei kann sich allerdings kein richtiger Sprachfluss einstellen: Die Grammatik der deutschen Sprache wird durch abwegige Empfehlungen derart von der gewohnten Sprachweise entfremdet, dass von einem ernsthaften Vorstoß seitens der Verantwortlichen nicht die Rede sein kann. Die dort empfohlene Pervertierung von Wörtern, welche in ihrer Konsequenz zur Unkenntlichmachung ganzer Sätze und Texte führt, lehnen wir klar ab.
Und dies nicht nur, weil wir keinen der von der auf der Internetseite vorformulierten Beispielsätze aussprechen konnten: Wir stellen auch fest, dass die zwanghafte Verdrängung von als vermeintlich männlich empfundenen Wortendungen und Wortpartikeln keinen Beitrag zur Geschlechter- oder Gendergerechtigkeit leisten, sondern durch die ‚umfassende Frauisierung‘ (gemeint ist das ‚generische Femininum‘) höchstens das Gegenteil dessen herbeiführen kann.

Wir sehen es weiterhin auch mit großer Skepsis, dass solche offensichtlich jeglicher vernünftigen Zielsetzung entbehrenden Projekte von den Lehrstühlen für Gender Studies und Sprachanalyse an der Humboldt-Universität finanziert werden, welche wiederum zumindest den überwiegenden Teil ihrer Gelder aus öffentlichem Vermögen beziehen.
Dies ist unserer Meinung nach keine vernünftige Verwendung von Steuergeld, welches man für viele studentische Belange, für bessere Ausstattung und notwendige Sanierungen an den Berliner Hochschulen weitaus sinnvoller einsetzen könnte. Die hier stattfindende Geldverschwendung hingegen geht letztendlich zu Lasten aller, die wirklich studieren und forschen wollen.“

1. StuPa-Sitzung 2014

Am 14. Februar fand die erste Sitzung des 33. Studierendenparlamentes statt. Gespannt auf den Ablauf sowie die Themen und Ergebnisse der Sitzung fanden wir Abgeordneten vom RCDS der FU uns frühzeitig im Sitzungsraum ein. Doch schon gleich zu Beginn wurden wir mit der Unpünktlichkeit der anderen Abgeordneten überrascht. Für die „konstituierende“ Sitzung hatten wir ein wenig mehr Disziplin und Ernsthaftigkeit erwartet.

Breits zu Anfang der Sitzung erlebten wir die erste nicht-ordnungsgemäße Praktik. Als nun endlich alle Abgeordneten ihre Plätze und zur Ruhe gefunden hatten, informierte uns die noch „alte“ Sitzungsleitung der vormaligen Parlamentszusammensetzung über die Tagesordnung. Statt jedoch diese zuerst vollständig vorzustellen, ließ man einen Antrag der „FSI Lehramt“ zu, welcher zum Inhalt hatte, unseren 2. Antrag zur Offenlegung der AStA-Personalien aus der Tagesordnung ohne weitere Diskussion zu streichen, da dieser Antrag gegen die Datenschutzlinien verstoße und somit unzulässig sei. Natürlich wurde dieses Anliegen der „FSI Lehramt“ mit großer Mehrheit durch das überwiegend linke Studierendenparlament unterstützt, was wiederum von der solidarischen „Abnickkultur“ zeugt, die bislang überwiegend praktiziert wird. Doch auch das Nicht-Eingreifen der Sitzungsleitung, die einen solchen ordnungswidrigen Vorgang hätte verhindern müssen, hat uns fassungslos gemacht.

Auch die „aktuelle Viertelstunde“ wurde von den anwesenden Abgeordneten nicht dafür genutzt, die für die Hochschule wichtigen Themen anzusprechen. Stattdessen mokierten sich bestimmte Mitglieder der „FSI Lehramt“ lieber über die Wahlkampfführung der Liberalen Hochschulgruppe und vergriffen sich in ihrer nicht wirklich konstruktiven Kritik häufig im Ton. Eine derartige Unprofessionalität haben wir in der Vertretung der Studierendenschaft der FU Berlin nicht erwartet.

Nachdem die Wahl der neuen Sitzungsleitung, des Haushaltsausschusses sowie des künftigen Finanzrefereten, die natürlich alle von Abgeordneten aus dem linken Spektrum bekleidet werden, erfolgte, begann die Vorstellung der Wirtschaftsprüfung des AStA, als auch de Entlastung der Semesterticketbeauftragten.

Bei den Vorstellungen sowohl des vorherigen Haushalts 2013/14, als auch des neuen von 2014/15 ergaben sich einige Kritikpunkte bezüglich höherer, nicht lückenlos nachvollziehbarer Rücklagen des AStA. Doch statt Nachfragen und Kritik konstruktiv zu begegnen, wurden einzelne Abgeordnete ausgelacht und erhielten wenig informative Antworten.

Zuletzt wurden die Anträge einzelner Hochschulgruppen bearbeitet. Dabei herrschte zunächst durchaus eine angemessene Diskussionskultur, bis der noch verbliebene, erste Antrag des RCDS bezüglich der Veröffentlichung des Haushaltberichts im Internet zur Debatte stand. Natürlich wurde dieser ebenfalls von einer großen Mehrheit abgelehnt. Jedoch offensichtlich nicht wegen dessen Inhalts, sondern ausschließlich aufgrund des Antragsstellers. Es scheint den links-orientierten Abgeordneten nicht möglich zu sein, einen Antrag ausschließlich nach seiner Qualität zu beurteilen und politische Feindseligkeiten bei ihrem Abstimmungsverhalten außen vor zu lassen. Oftmals lautete die Argumentation gegen unseren Antrag „Wir nehmen dieses Anliegen dem RCDS nicht ab“ oder „Was soll es einem Studierenden der FU Berlin bringen, den Haushaltsbericht zu lesen, das ist eh nur bürokratischer Kram“.

Mein trauriges Fazit meiner ersten Stupa-Sitzung lautet: Transparenz und ein fairer Umgang der Abgeordneten untereinander wird auch in dieser Legislaturperiode kaum möglich sein. Die ignorante Art und die scheinbar große Angst einiger Abgeordneten und AStA-Angehörigen zeigt, dass zwar noch schwierige Zeiten auf den RCDS zukommen, wir uns dennoch auf dem richtigen Weg befinden. Denn wer nichts zu verbergen hat, dem kann auch Kritik seitens anders politisch Gesinnter und ein veröffentlichter Haushaltsplan nicht so wichtig sein.

Katharina Holeczek,
Schatzmeisterin des RCDS FU Berlin

41% Stimmenzuwachs! RCDS FU trotz starken Gegenwinds im grandiosen Aufwind

Die Wahlen zum StuPa sind vorbei – und wir, der Ring Christlich-Demokratischer Studenten an der FU Berlin, gehen ganz klar als einer der wenigen Sieger hervor! Mit 134 Stimmen und einem unglaublichen Zuwachs von 41 % im Vergleich zum Vorjahr stellen wir nun mit 3 Plätzen zusammen mit der FSI*OSI und der FSI Koser Nostra die drittgrößte Fraktion.

Doch das ist keine Selbstverständlichkeit. So wurden wir während des Wahlkampfes immer wieder von vermeintlich demokratischen Listen durch zielgerichteten Vandalismus sabotiert: Unsere Plakate wurden abgerissen, übertackert, überklebt. An dieser Stelle möchten wir für die „Verschönerung“ unserer Plakate einen herzlichen Dank an die „Grüne Alternative Liste“, die „queerfeministische frauenlesbentrans*liste“, „Semtix- Die Liste für’s Semesterticket“ und an die „FSI*OSI“ ausrichten. Ohne euch wäre unser toller Wahlerfolg nicht möglich gewesen!

Nun, Spaß beiseite. Solche Verhaltensweisen an den Tag zu legen, ist eine Schande und an Demokratiefeindlichkeit nicht zu überbieten Jede andere Ansicht wird mit äußerster Aggressivität bekämpft und es wird nicht einmal vor schlimmsten Verleumdungen Halt gemacht: Den extremsten Gang unter die Gürtellinie leistete sich die „Antifaschistische Linke Liste“, die ein Plakat mit einem „Hier wurde Nazi-Propaganda überklebt“-Sticker beklebte. Hier ist die Grenze eines hochschulpolitischen Wahlkampfes deutlich überschritten!! Uns nur aufgrund unserer nicht-linken Einstellung in eine rechtsextremistische Ecke zu stellen ist an Dreistigkeit nicht zu überbieten. Wir fühlen uns persönlich angegriffen, zumal viele unserer Mitglieder einen Migrationshintergrund haben und daher schier fassungslos sind, was sich die Antifa hier leistet.
Leider ließ auch nach den Wahlen der Angriff auf uns nicht nach. Die FSI Wiwiss verkündete :„Drei Sitze für den RCDS sind ein klares Zeichen dafür, dass die Wähler*innen zukünftig noch besser darüber informiert werden müssen, was sie da genau wählen. […]“

Untermauert wurde die These damit, dass der RCDS an der TU vor 2008 Unheil angerichtet haben soll, es unser Ziel sei, den AStA abzuschaffen und wir keine Inhalte hätten. Auch das ist schon wieder eine unglaublich dreiste Verdrehung der Realität. Zum anderen ist es total unlogisch und schlicht falsch, dass wir uns als Hochschulgruppe dafür einsetzen würden, die studentischen Vertretungen zu beseitigen – wir sägen nicht am eigenen Ast! Auch das letzte Argument erübrigt sich, wenn die anderen Listen einfach mal unseren Flyer gelesen hätten, in dem wir ausführlich unser praktisch orientiertes, die Belange der Studenten einbeziehendes 5-Punkte-Programm dargestellt haben. So sieht man wieder deutlich, wie uns die anderen Listen systematisch versuchen zu zerstören, nur weil wir andere ideelle Vorstellungen verfolgen.
Ihr seht, es gibt viel Nachholbedarf in Sachen Demokratie an der FU. Ihr könnt euch darauf verlassen, dass wir uns nicht einschüchtern lassen, sondern alles in unserer Macht Stehende tun werden, um etwas zu verändern!

Wir werden euch während der Legislaturperiode auf dem Laufenden halten und versprechen, unsere Inhalte einzubringen und zur Diskussion zu stellen. Diese vertrauensvolle Aufgabe legen wir in die Hände unserer 3 motivierten Parlamentarierinnen: Tamara Rudinac (20, Jura), Katharina Holeczek (20, Politikwissenschaft)und Nóra Szabó (23, Politikwissenschaft). Wir danken an dieser Stelle noch einmal allen Wählern und Unterstützern, die unseren kraftvollen Wahlkampf mit einem super Ergebnis abgerundet haben. Euer Vertrauen ist uns viel wert!

Euer RCDS FU Berlin

Der Wahlkampf geht los!

Mit einer breit aufgestellten und motivierten Truppe und vielen vielen Kandidaten starten wir nun in die heiße Phase des Wahlkampfs! Nachdem gestern bereits fleißig plakatiert wurde, geht es uns ab heute darum, unsere Kommilitonen davon zu überzeugen, wieso der RCDS FU die bessere Alternative zu den meistens linken Fachschaftsinitiativen und den vielen ideologisch zutiefst verbohrten zur Wahl stehenden Listen ist.

Unsere Wahlkampftruppe!

Wer sich im letzten Jahr eine Sitzung des Studierendenparlaments (StuPa) anschaute, bekam ein theatralisch anmutendes, aber aufgrund der Ernsthaftigkeit einiger Wortmeldungen zutiefst trauriges Spiel zu sehen. Nicht nur, dass das StuPa mit der Mehrheit der AStA-tragenden Gruppen und Splitterlisten der Antifa(!) Gelder genehmigt hat, auch legten die meisten „Parlamentarier“ Wert darauf, möglichst nicht fotografiert oder überhaupt erkannt zu werden. Es ist aber irgendwo auch verständlich: Wenn man von Studenten gewählt wird und dann ideologisch durchsetzte Debatten, wer denn nun eigentlich linker und gerechter sei, führt, will dabei natürlich von der Wählerschaft nicht erkannt werden.

Mit einer Wahlbeteiligung von um die 10% ist das Studierendenparlament im letzten Jahr ohnehin nicht ausreichend legitimiert gewesen. Daher liegt es uns vom RCDS FU vor allem am Herzen, dass möglichst viele Studenten sich die kleine Mühe machen und ihre Wahlurne aufsuchen. Denn wir alle sind dabei gefragt, den studentischen Gremien, vor allem aber dem Studierendenparlament als Vertretung aller Studenten, ihr Gesicht und ihre Legitimation zurückzugeben – wir alle müssen wählen gehen!

Dabei ist auch in diesem Jahr der RCDS FU die Stimme für echte Transparenz innerhalb der studentischen Gremien, wir wollen ein selbstbestimmtes, nicht von Gender-Veranstaltungen dominiertes Studium ermöglichen und unseren Kommilitonen den Berufseinstieg durch eine stärkere Kooperation mit der Wirtschaft erleichtern. Wir werden das Sprachenangebot auch für Staatsexamensstudenten öffnen und einen Ausweis für alle Aktivitäten, wie dies an der TU und der Uni Potsdam normal ist, schaffen!