JUSO Hochschulgruppe diffamiert politische Mitbewerber

Wie aus einer offiziellen E-Mail aus dem Verteiler der Juso-Hochschulgruppe an der FU Berlin hervorgeht, akzeptiert man dort keine politischen Mitbewerber mehr. Die Gruppe hält die Kandidatur der Listen FSI Jura/Cafe Tatort, der LHG sowie unserer für die Wahl der studentischen Sitze im akademischen Senat für „eine an Unverschämtheit grenzende Kandidatur“. Unterzeichnet wurde diese E-Mail vom Vorsitzenden der Juso-Hochschulgruppe Marten Brehmer.

Dass man anscheinend noch nicht einmal mehr die Kandidatur einiger Mitbewerber hinnimmt, zeigt einmal mehr den wahren Geist der „Jungsozialisten“. Allem Anschein nach sehnt man sich dort nach sozialistischen Einheitsergebnissen.

Wir lassen uns nicht in die Suppe spucken und werden weiterhin alle Studenten an der FU Berlin vertreten. Mit eurer Hilfe bald auch im Akademischen Senat!

Offener Brief an die Jusos

Durch Zufall haben wir erfahren, dass die Juso-Hochschulgruppe an unserer Uni einen Antrag plant, durch welchen künftig im StuPa alle Anträge, die nicht in „geschlechtergerechter Sprache“ verfasst sind, OHNE BEFASSUNG VERWORFEN werden können. Das aber ist nichts anderes als willkürliches Aussortieren politisch unerwünschter Anträge und faktische Zensur!

Dazu haben wir den Jusos mal unsere Meinung aufgeschrieben und einen offenen Brief an die Hochschulgruppe geschickt.

Unser Appell: Das StuPa darf sich nicht noch weiter von den Belangen aller Studenten entfernen! Ideologisch begründete Vorab-Zensur von ernst gemeinten Anträgen werden wir nicht mittragen und bekämpfen!

3. StuPa-Sitzung vom 01.07.2014

Mit einer breiten Mehrheit wurde die gestrige StuPa-Sitzung zugunsten der Proteste gegen die Räumung der Gerhard-Hauptmann-Schule in Kreuzberg nach nur wenigen Minuten beendet.

Die FURIOS schreibt: „Zurück blieben die Mitglieder des RCDS, deren Initiative für ein breiteres und offeneres Sprachangebot vertagt wurde. ‚Diesen letzten Punkt hätte man noch diskutieren können, es hätte nicht lange gedauert‘, bemerkte Tamara Rudinac, die für den RCDS im StuPa sitzt. Desweiteren kritisierte sie die Vermischung des StuPa mit außeruniversitären Angelegenheiten.“

Wir sagen: So nicht! Ein gewähltes, hochschulpolitisches Gremium muss in erster Linie seine eigenen Angelegenheiten behandeln!

Verlinkung zum Artikel der FURIOS:
„Stupasitzung in Rekordzeit“ auf furios-campus.de